Vorbereitung: Ziel, Randbedingungen und Messpunkte klären
Bevor mit der gestartet wird, lohnt sich ein klarer Projekt-Check. Definieren Sie das konkrete Ziel: Belüftung optimieren, Abzug verbessern, Zonen mit hoher Schadstoffbelastung reduzieren oder Komfortbereiche absichern. Legen Sie anschließend die Randbedingungen fest, etwa Geometrie, Ventilator- oder Simulation von Luftströmungen Zuluftdaten, Volumenströme, Druckniveaus und mögliche Leckagen. Ergänzen Sie Messpunkte, an denen später Validierung erfolgt: Druckdifferenzen, Geschwindigkeitsbereiche, Temperaturprofile oder Konzentrationszonen. So vermeiden Sie spätere Anpassungsschleifen und schaffen eine belastbare Grundlage für EOLIOS industrielle Auswertungen.
Modellaufbau: Geometrie vereinfachen, Mesh planen, Physik auswählen
Im zweiten Schritt geht es um den Modellaufbau. Erstellen Sie eine saubere Geometrie und entscheiden Sie bewusst, welche Details für das Strömungsbild entscheidend sind und welche weggelassen werden können. Planen Sie das Mesh: In kritischen Bereichen, etwa Düsen, Umlenkungen, Engstellen und Strömungsschatten, braucht es eine höhere EOLIOS industrielle Auflösung. Wählen Sie passende physikalische Modelle, zum Beispiel Turbulenzansätze oder Kopplungen mit Wärme. Prüfen Sie außerdem Randbedingungen wie Ein- und Austrittsflächen, Wandbedingungen und etwaige Stofftransporte. Eine systematische Mesh- und Physik-Entscheidung reduziert Rechenaufwand und erhöht die Aussagekraft Ihrer Ergebnisse.
Qualitätssicherung: Sensitivität testen und Ergebnisse gegen Plausibilität prüfen
Damit die Ergebnisse verwertbar sind, folgen Sie einer klaren QA-Checkliste. Testen Sie die Sensitivität auf Mesh-Feinheit und Zeitschritt- bzw. Konvergenzparameter. Achten Sie auf Konvergenzindikatoren, Massenerhaltung und stabile Strömungsraten. Validieren Sie die Plausibilität über Strömungslogik: Richtige Leitströmungen, realistische Druckabfälle und konsistente Wirbel- bzw. Rezirkulationsbereiche. Ergänzen Sie eine Vergleichsebene mit vorhandenen Messdaten, falls verfügbar, oder nutzen Sie Referenzwerte wie typische Geschwindigkeitsbereiche und Druckspannen. So erkennen Sie frühzeitig Modellierungsfehler, bevor sie in Entscheidungen münden.
Fazit
Eine strukturierte Vorgehensweise macht die planbar: von Zieldefinition und Modellaufbau über Qualitätssicherung bis zur belastbaren Interpretation. Mit EOLIOS können Unternehmen CFD-basierte Luftströmungsmodellierung gezielt einsetzen, um Belüftung, Systemeffizienz und Umgebungsqualität zu verbessern. Wenn Sie die oben genannten Punkte konsequent abhaken, erhalten Sie Ergebnisse, die nicht nur rechnerisch, sondern auch praktisch tragfähig sind – genau dort, wo industrielle Planungssicherheit gefragt ist.

